Sep 30 2014

Antioxidantien und Freie Radikale

Anti-Ox BlumenEin Thema, das in den heutigen Frauenzeitschriften und Beauty News ständig erwähnt, doch nur selten erklärt wird, ist die grandiose Aufgabe von Antioxidantien im Kampf gegen die Freien Radikale. Doch warum sind Antioxidantien so wichtig für uns?

Der heutige Artikel ist keine einfache Kost und bei meinen Recherchen für diesen Artikel musste ich schnell einsehen, dass ich hier mein Leitprinzip „kurze und knackige Beträge“ kurz über Bord werfen muss.
Freie Radikale sind konstant um uns herum und lauern mittlerweile überall. Genauer betrachtet sind es sauerstoffhaltige Moleküle. Doch unter gewissen „Umständen“ (… die ich gleich noch genauer erläutern werde …) entsteht „oxidativer Stress“. Das bedeutet, dass dem Molekül ein Elektron verloren geht und es ganz hysterisch wird, dieses Elektron zu ersetzen. Dabei greift es sich ohne Rücksicht auf Verluste irgendein Elektron und zerstört dabei andere Verbindungen. Ich möchte hier gar nicht zu tief in die Theorie gehen, sondern lieber darüber schreiben, was die Freien Radikale in eurem Körper anstellen können.

Foto 17.09.14 09 47 15Durch den oxidativen Stress werden sämtliche Alterungsprozesse beschleunigt. Besonders auf der Haut sieht man den oxidativen Stress durch Rötungen, einer fahlen Zirkulation oder einer fleckigen Pigmentierung. Des Weiteren wird die Zellfunktion eingeschränkt, es können DNA-Schäden entstehen, Enzyme werden träge und sorgen für einen Spannkraftverlust der Haut. Zudem kann sich der oxidative Stress negativ auf die Blutgefäße auswirken. Es gibt sogar Thesen die besagen, dass Freie Radikale der Ursprung vieler Krankheiten sein können.

Aber was ist für die Entstehung von oxidativem Stress in uns verantwortlich?? Eine der bekanntesten Quellen ist eine übermäßige Strahlung. Doch damit ist nicht nur die Sonnenstrahlung gemeint, sondern auch UV-Strahlung durch übermäßigen Sonnenbankbesuch oder die Strahlenbelastung durch Computer und Handys. Aktiviert werden die Freien Radikale auch durch eine ungesunde Ernährung, langfristige Medikamenteneinnahme, Zigarettenrauch und Pestizidrückstände auf Obst und Gemüse sowie durch Dauerstress.

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Freie Radikale sind prinzipiell nicht schlecht, auch wenn sich das erst einmal so anhört. Denn auch unser Körper bildet von sich aus Freie Radikale und benötigt diese für sämtliche Stoffwechselprozesse.
Nun zu den Antioxidantien – die sogenannten Gegenspieler – die Helfer, die den Freien Radikalen direkt ein Elektron schenken und dabei nicht selbst zu einem Freien Radikal werden.

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Doch was können wir tun, um den oxidativen Stress gar nicht erst zu fördern? Neben den „Stressquellen“, die ich oben genannt habe, können wir viel über die Ernährung steuern. Gemüse und Obst stehen bei der Abwehrstrategie ganz weit oben: Tomaten, Paprika und besonders Brokkoli und Petersilie unterstützen die Jagd auf Freie Radikale. Doch auch frische Kräuter und der leider oft gefürchtete Knoblauch sind gute Radikalfänger.

Am besten ist es, die Entstehung der Freien Radikale so gut es geht zu verhindern und sich viel häufiger Ruhe, Entspannung und gutes, gesundes Essen zu gönnen.

 

In diesem Sinne … bleibt gesund!

 

 

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